5 Tipps für Führung aus Distanz

Einige Führungskräfte stehen in Home-Office-Zeiten vor der Herausforderung, ihr Team ähnlich wie zuvor in Präsenz zu begleiten und zu führen. Aber auch Remote-Work wird immer beliebter und so können Führungskräfte die jetzige Situation nutzen, um die Führungsqualitäten auf Distanz zu verbessern und zu optimieren. Quasi eine Investition in die Zukunft.

Vertrauen in das Team

Ob im Büro oder digital, ohne Vertrauen geht es nicht. Dies ist die wichtigste Basis für funktionierende Führung. Auch wenn Führungskräfte mehr oder weniger in das kalte Wasser geworfen wurden, was Führung auf Distanz angeht, sollten diese die Situation akzeptieren, wie sie ist. Manches lässt sich nicht mehr ändern und daran zu verzweifeln kostet zu viel Energie. Als Erstes sollten Führungskräfte jedoch sich selbst vertrauen. Denn Selbstführung bedeutet auch, den Mitarbeitenden das vorzuleben, was von ihnen bezüglich der Selbstorganisation im Home-Office erwartet wird. Es gilt die Aufgaben auch mal aus der Hand zu geben und den Mitarbeitenden bei der Erledigung zu vertrauen. Reine Anwesenheit im Büro macht noch lange keine gute Arbeit.

Noch mehr Kommunikation

Führungskräfte sollten in der digitalen Führung ganz klar auf Kommunikation setzen. Wer regelmäßig Miteinander spricht, ist immer gut informiert und die Produktivität steigt. Da ein kurzes persönliches Nachfragen nicht möglich ist, sollten feste Termine für Meetings vereinbart werden. Der weg über die E-Mail ist eher selten zu wählen. Videokonferenzen sind schlichtweg persönlicher und ermöglichen einen schnelleren und effizienteren Austausch. Auch neue Ideen lassen sich so einfacher im Team besprechen als über E-Mail.

Verantwortlichkeiten vereinbaren

Wenn von Anfang an bestimmte Regeln und Zuständigkeiten vereinbart werden, hat jeder einen Handlungsrahmen, an dem er sich orientieren kann. Außerdem weiß jeder, wer der richtige Ansprechpartner bei Fragen und Schwierigkeiten ist. Um den Mitarbeitenden weiterhin das Gefühl zu geben, dass sie auch tatsächlich im Team arbeiten, können regelmäßige Updates für alle in Form eines Meetings wichtig sein. Auch klare Zielvereinbarungen und die Teilschritte zum Ziel verhelfen dem Team und auch der Führungskraft, nicht den Fokus zu verlieren und weiterhin effizient arbeiten zu können.

Fürsorgepflicht wahrnehmen

Gerade durch die Arbeit auf Distanz kriegt man die Stimmung der Kollegen und Mitarbeiter eher schlecht mit, jedoch haben Führungskräfte auch digital eine gewisse Verantwortung ihrem Team gegenüber. Es kommt immer gut an, wenn Führungskräfte sich auch ehrlich für ihre Mitarbeitenden interessieren. Durch gezieltes Fragen nach der aktuellen Lage oder auch schwierigen Situationen und Problemen können gemeinsam Lösungen (weiter-) entwickelt werden. Fürsorgepflicht heißt aber nicht bloß zu kommunizieren und zu fragen, sondern eben auch die Situationen zu erleichtern und den Willen, etwas verändern zu wollen.

Spaß haben

Der Plausch in der Kaffeeküche fällt weg und auch das gemeinsame Mittagessen in der Kantine ist nicht möglich. Um weiterhin das Wir-Gefühl des Teams zu stärken, können digitale Treffen helfen. Neben den Meetings können auch Team-Spiele in der Mittagspause gespielt oder der Feierabend-Kaffee gemeinsam vor der Kamera verbracht werden. Wichtig ist, dass die schönen und zwischenmenschlichen Situationen Raum finden und vor allem durch Führungskräfte gefördert werden.

Über EpicWork

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