Wie Teamarbeit richtig gut funktioniert

In der Arbeitswelt ist nahezu jeder auf Teamwork angewiesen, egal ob digital oder im Büro. Projekte müssen vorangetrieben, ein neues Produkt entworfen oder die Jahresabschlussfeier geplant werden. Dazu benötigt es Austausch und Kommunikation, möglichst effizient. Doch was genau macht Teamarbeit erfolgreich?
 
“Das machen wir schon immer so” und “Dafür haben wir jetzt keine Zeit”, sind sicherlich keine guten Antworten auf neue Ideen oder Verbesserungsvorschläge des Teams. Ziel ist es, eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der die Mitarbeitenden sich wohlfühlen und somit zu Höchstleistung auffahren können. Hier sind einige Aspekte, die für eine wirklich gute Teamarbeit wichtig sind:

Ein gemeinsames Ziel

Effektive Teams definieren ein gemeinsames Ziel, um die Kräfte jedes einzelnen gezielt einzusetzen und Projekte möglichst schnell anfangen zu können. Das effektive Arbeiten an Projekten und Ideen stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, welches sich wiederum auf die Arbeitsmoral auswirkt. Wenn diese Projekte nun auch noch richtig erfolgreich sind, dann stärkt das nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern kann auch einen enorm starken Teamgeist entstehen lassen. Durch ein gemeinsames Ziel können im Team also manchmal ungeahnte Kräfte entstehen, die etwas ganz Großes bewirken.

Gemeinsame Verantwortung

Wenn ein Projekt vielleicht nicht so erfolgreich war wie vermutet, dann sind Sätze wie “Das liegt nicht in meinem Verantwortungsbereich” oder “Damit hatte ich aber nichts zu tun” das schlechteste, was gesagt werden kann. Das Projekt sollte als Teamarbeit verstanden werden, also wird auch die Verantwortung von jedem Einzelnen getragen. Genauso ist es natürlich, wenn ein Projekt sehr erfolgreich verlaufen ist. Erfolgreiche Teams wissen, dass man zusammen gewinnt und auch zusammen verliert, es ist das Ergebnis einer gemeinsamen Teamleistung.

Gegenseitiges Vertrauen

Stepstone hat zum Thema erfolgreiche Teamarbeit eine Befragung durchgeführt: Etwa 42 % sagen, neue Ideen sind im Team nicht willkommen, 44 % geben an, dass Fehler verschwiegen werden und 41 % behaupten, konstruktive Kritik ist im Team unerwünscht. Das gegenseitige Vertrauen im Team ist eines der wichtigsten Aspekte für funktionierende Teamarbeit. Vertrauen ist dabei die Basis, um die eigene Meinung offen äußern zu können und neue Ideen anzubringen. Außerdem steht Vertrauen in einem engen Zusammenhang mit der erlebten Leistungsfähigkeit in einem Team, wo all diese Aspekte nicht möglich sind, kommt es schnell zur Stagnation und dann zur Frustration. In einer schnellen Arbeitswelt, in der Innovationen in einem hohen Tempo hervorgebracht werden, kann funktionierende Teamarbeit also schnell zu einem Wettbewerbsvorteil werden. 

Offene Feedbackkultur

Zur Weiterentwicklung gehört Feedback. Wenn Teams nicht wissen, ob sie gerade den richtigen Weg gehen, dann werden sie so weiter machen wie bisher. Führungskräfte sollten regelmäßig proaktiv Feedbacks geben, denn so können Probleme vermieden und der richtige Kurs eingehalten werden. Das Feedback kann sowohl auf Team-Ebene, als auch für jeden persönlich gegeben werden. Es muss nicht immer positiv ausfallen, aber es sollte konstruktiv sein. Wie man eine gute Rückmeldung geben kann, erfahren Sie hier.

Konstruktive Konfliktkultur statt Vollharmonie

Teams wachsen nicht daran, wenn die Mitglieder einen hohen Wert auf Harmonie legen und nur den Frieden der Gruppe suchen. Damit findet kein wertvoller Austausch statt, sondern es entsteht nur eine Kultur der Mittelmäßigkeit. Niemand möchte dem anderen “wehtun” und sagt im Zweifel nichts. So ein Verhalten lähmt Teams dauerhaft, kaschiert Fehler und bremst die Weiterentwicklung.

Außergewöhnliche Teams stehen in einem permanenten Austausch zur Verbesserung und Weiterentwicklung. Dies führt immer auch zu Konflikten und sollte über konstruktive Kritik auch offen ausgetragen werden. Es soll und darf hart in der Sache gestritten werden, um die beste Lösung zu finden. Schafft ein Team dies, wird eine offene Fehlerkultur praktiziert und das Team lernt gemeinsam schneller und entwickelt sich weiter.

Erfolge feiern

Wenn große und anstrengende Projekte so richtig erfolgreich verlaufen sind, dann sollten Teams das unbedingt feiern. Denn das stärkt die Gruppe ungemein und schweißt sie noch einmal richtig zusammen. Ganz nach dem Motto “Alle für einen und einer für alle” prägen Erfolgserlebnisse nicht nur den Team-Zusammenhalt, sondern motivieren auch jeden Einzelnen. Denn die Erfahrung, Teil etwas Größeren zu sein und die Erfolge der eigenen Arbeit zu sehen, erhöht die individuelle Selbstwirksamkeit. Führungskräfte können dies fördern, indem sie den Teams Zeit und Raum zum Feiern der Erfolge geben.

Fazit:

Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem Wandel. Unsere Arbeit wird schneller, automatisierter und verdichtet sich. Ein funktionierendes Team, bestehend aus den genau passenden Mitarbeitenden für das Unternehmen, trägt einen großen Teil zum Erfolg bei. Unternehmen profitieren also in vielerlei Hinsicht durch effiziente Teams. Es ist somit einer der wichtigsten Handlungen, in die Mitarbeiterzufriedenheit zu investieren und gute Teams ans Unternehmen zu binden. So verschaffen diese sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Über EpicWork

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