Was steckt hinter dem Begriff Leadership?

Eigentlich bedeutet Leadership einfach nur Führung. Aber das meint der Begriff heutzutage eben nicht mehr. Es geht um das wahre Führen und nicht um das Managen. Ein Unternehmen, welches das Glück hat, den ein oder anderen wahren Leader im Boot zu haben, wird seine Mitarbeitenden und das Unternehmen auf eine kontinuierliche Erfolgsreise schicken. 

Leadership vs. Management

Als „Erfinder“ dieses Begriffes wird bei den meisten Fachkundigen der Harvard-Professor John P. Kotter gesehen.Er brachte schon 1982 den Begriff des Leaderships ins Rennen und verdeutlichte ihn 1990 in seinem Buch „A Force For Change“. Er beschrieb, dass ein Manager eher ein Verwalter sei, der alles perfekt und bis ins kleinste Detail organisiere, plane und kontrolliere. Leader im Gegenzug seien Visionäre, die es verstünden, ihre Mitarbeitenden mit Visionen zu inspirieren und zu motivieren. Ein Leader schaffe Raum für Kreativität, Innovation, Sinnerfüllung und Wandel. 

Manchmal spricht man davon, dass Unternehmen „overmanaged“ und „underleaded“ seien. Mit einem Leader auf der ein oder anderen Managementstelle sind Sinnerfüllung im Beruf, Arbeiten aus Leidenschaft und ein durch viele Führungsebenen getragenes Change-Management möglich. Wenn Unternehmen Veränderungen anstreben, sollten sie echte Leader erkennen, fördern und an das eigene Unternehmen binden.  Es ist allerdings ein Irrtum, dass nun alle Managerposten durch einen Leader besetzt sein müssten, so schön es sich im ersten Moment auch anhört. Es braucht beide Parts in einem Unternehmen. Denn ein guter Verwalter hat auch immer den wirtschaftlichen Erfolg im Blick, der für ein Unternehmen überlebenswichtig ist. 

Jetzt könnte man denken, der „Leader-Manager“ wäre die perfekte Besetzung. Aber beides gleichzeitig zu sein, ist einfach unwahrscheinlich. So entschied man sich, eine Zeit lang Führungskräfte in die ein oder andere Richtung zu schulen und auszubilden. Dann müsste, je nach aktueller Lage, eine Führungskraft wechseln. Das aber umzusetzen ist eine große Herausforderung.

Eine Gefahr ist sogar, dass deplatzierte Führungsfiguren am Werk sind − Visionäre, wo es kühle Manager bräuchte, und einfallslose, kontrollierende Manager, wo es wirklicher Führungspersönlichkeiten bedürfte.

Tipp:

Sowohl das Management als auch das Leadership können erlernt werden. Für Unternehmen ist es heute wichtiger denn je, ihre Talente mit einer langfristigen Perspektive zu entwickeln. Gleichermaßen eine Umgebung, ein Umfeld, zu schaffen in der sich wahres Leadership entfalten kann. Sich fest verankert als höchste Führungskunst, mit aller Organisation und Kontrolle, die es braucht. 

Weiterführende Links:

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Fazit:

In Umbruchphasen ist ein Leader die beste Wahl, der die Menschen zusammenschweißen und auf eine neue Richtung einschwören kann. Für innovative Unternehmensteile, wie Forschung und Entwicklung, sind Visionen im wahrsten Sinne Gold wert. 

In den Geschäftsbereichen wo es den kühlen, einfallslosen und kontrollierenden Manager braucht, versagt ein Leader gleichermaßen, wie es ein Manager als Visionär täte.

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