Warum Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten für Mitarbeitende wichtig sind

Mitarbeitende, die das Gefühl haben, in der Sackgasse zu stecken, verlieren schnell die Freude an der Arbeit und auch den Glauben an sich selbst. Routinen, täglich gleichförmige Arbeitsabläufe und geringe Herausforderungen machen aus dem noch so begeisterten Mitarbeitenden einen „Dienst-nach-Vorschrift-Schieber“.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Aufstiegsmöglichkeiten können neben den klassischen vertikalen Aufstiegen auch Einzelmaßnahmen sein. Hierzu gehören beispielsweise das Übertragen von Projektverantwortung oder die Möglichkeiten der Spezialisierung.
 
Ist das Unternehmen schon so weit, dass es nur noch flache Hierarchien oder fast gar keine Hierarchien gibt? Dann ist es manchmal schwierig für Mitarbeitende andere Perspektiven für die berufliche Karriere zu sehen. Eine Alternative zur Beförderung kann sein, Belohnungen für gute Leistungen oder jahrelange Treue anzubieten. Wie die Belohnung letztlich aussieht, können Arbeitgebende und Beschäftigte gemeinsam bestimmen.
 
Außerdem sollten Unternehmen ihre Ziele klar aufzeigen, damit Mitarbeitende diese mit den eigenen Zielen abgleichen können. Engagierte und motivierte Mitarbeiter bekommen so eine Art Kompass an die Hand, der die persönliche Entwicklung vorantreibt.

Was hat das Unternehmen davon?

Die Loyalität der Mitarbeitenden zum Unternehmen wird sich erhöhen, da sie sich anerkannt fühlen. Außerdem ist die Übernahme von neuen Aufgaben auch häufig mit einer höheren Vergütung verbunden und dieser monetäre Anreiz kann interessant für den einen oder anderen Mitarbeitenden sein.

In Führungspositionen oder mit der Übernahme von Verantwortung in einzelnen Projekten werden die Teammitglieder das Gefühl haben, mehr bewegen zu können. Das wiederum stärkt die Selbstwirksamkeit des Einzelnen. Ein weiterer Vorteil für das Unternehmen besteht darin, dass die Mitarbeitenden gut eingearbeitet sind, einen umfassenderen Überblick haben und neue Führungspositionen somit meist mit weniger Einarbeitung besetzen können.

Ein Tipp aus der Praxis

Sebastian Bluhm, unser CEO, hat bereits viele wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen und hier noch einen Tipp aus der Praxis: Meine Erfahrungen beruhen auf flachen bzw. natürlichen Hierarchien. Dazu kann ich Sie nur ermutigen, denn auch ohne starre Hierarchien gibt es sehr engagierte Mitarbeitende, die Verantwortung für Ihr Projektteam übernehmen oder Ideen einbringen.

Das heißt, selbst ohne offizielle Aufstiegsmöglichkeiten waren die Mitarbeitenden bereit, sich wirklich zu engagieren und so maßgeblich zum Unternehmenserfolg beizutragen. Aus Gesprächen mit den Teams weiß ich, dass es für die meisten wesentlich war, am Geschehen beteiligt zu sein und zu sehen, dass eingebrachte Ideen auch verwirklicht wurden. Belohnungen, die es gab, waren eher zweitrangig.

Fazit:

Um Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten sinnvoll im eigenen Unternehmen einsetzen zu können, müssen Sie Ihre Mitarbeitenden genau kennen.

Denn nur dann können Sie einschätzen, ob die einzelne Person bereit ist, mehr Verantwortung zu übernehmen und ob dies überhaupt positiv wahrgenommen wird. Kommunikation und echtes Interesse ist also angesagt.

Über EpicWork

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