Start-Up Culture als Mitarbeitermagnet?

Gründer und Gründerinnen eines Start-Ups führen ihr neues Unternehmen mit Herzblut, Offenheit, sind sehr agil und müssen sich mit unkonventionellen Lösungen gegen große Unternehmen behaupten. Und die „Großen“ beneiden sie um diese Lebendigkeit und Energie. Die Arbeitsatmosphäre, die dadurch entsteht, inspiriert aber nicht nur große Konzerne, sondern begeistert häufig auch Kunden, Partner und potenzielle Mitarbeitende. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die vielen kleine Start-Ups und das, was sie ausmacht.

Was macht eine Start-Up Culture aus?

Start-up-Unternehmer gelten als authentisch, extrem agil und voller Leidenschaft. Sie verschieben Grenzen und bringen Schwung in den Wettbewerb. Doch das ist nicht alles. Sie entwickeln alternative Produktionsmethoden, binden ihre Kunden in die Produktentwicklung ein und testen ihre Geschäftsmodelle einfach aus. Immer mit dem Gedanken: Was kann passieren? Und das alles ohne den sicheren finanziellen Rückhalt eines Konzerns.

Na, imponiert Ihnen das?

Ließe sich also so eine Start-up Culture in Ihr Unternehmen einbinden?

Warum nicht! Es gibt heute einige Methoden, mit denen man genau diesen Gründergeist in sich selbst und seinen Mitarbeitenden hervorrufen kann. Versuchen Sie bei einem der nächsten Projekte doch einfach mal folgende Methoden:

1. Design Thinking

Stellt den Kunden/Nutzer und seine Probleme in den Mittelpunkt. Daraus werden Lösungen generiert. Es geht also darum Kundenbedürfnisse zu verstehen und in Lösungen umzusetzen. 

2. Business Model Canvas

Damit werden neue Geschäftsmodelle entwickelt oder bestehende überarbeitet. Vorrangig wird die Wirtschaftlichkeit eines Produktes analysiert. 

3. Lean Start-Up

Steht für die Entwicklung nutzenorientierter Produkte und Services, die schnell weiterentwickelt und auf „Machbarkeit“ geprüft werden. 

4. Scrum oder Kanban

Methoden zur Einführung von Produkten/Services.

Welche Chancen bietet eine Start-Up Culture?

Die typische Start-Up-Mentalität hat klare Vorteile gegenüber großen Unternehmen:

1. Schnelligkeit

Die typische Start-up-Mentalität und Geschwindigkeit, zusammen mit Leidenschaft ist ein klarer Vorteil gegenüber großen Unternehmen. Die Schnelligkeit ermöglicht ein Experimentieren, bei dem auch Fehler gemacht werden dürfen.

2. Offene Fehlerkultur

Jeder Fehler hilft produktiver zu werden, bessere Produkte für die Kunden mit höherer Usability zu kreieren. Dieser kreative Prozess macht Menschen glücklich. 

3. Höhere Effizienz

Stellt das Team fest, dass ein Projekt das Unternehmen nicht weiterbringt, wird es gestoppt. „Let‘s be pracmatic“.

4. Mehr Klarheit

Durch den “Gründergeist”, der in dem Unternehmen herrscht, werden Werte und Ziele nicht nur deutlich, sondern leitend für die tägliche Arbeit aller Mitarbeitenden. Alle haben die Unternehmensvision im Kopf und arbeiten an gemeinsamen Zielen.

Fazit:

Auf dem Weg zu einem agilen Unternehmen mit der Innovationskraft eines Start-Up, braucht es eine Reihe an Methoden, die den Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden, damit sie ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Dann aber ist die Wahrscheinlichkeit, seine Mitbewerber ein Stückchen hinter sich zu lassen, sehr groß.