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Warum Arbeitgeber Sabbaticals unterstützen sollten

 

Warum Arbeitgeber Sabbaticals unterstützen sollten

 

Einmal eine Weltreise oder sogar eine Weltumseglung machen? Für ein Jahr nach Afrika um dort karitative Projekte zu unterstützen? Oder soll es eine umfangreiche Weiterbildung oder gleich die Suche nach dem „eigenen ich“ sein?

Viele von uns tragen ähnliche Wünsche und Träume in sich. Und wenn sie auch völlig unterschiedlich sein mögen, eine Sache haben viele dieser Wünsche gemeinsam: man braucht Zeit um sie zu erfüllen. Bei manchen sind es einige Wochen, bei anderen vielleicht sogar ein ganzes Jahr. Mit einem normalen Urlaub von 2 oder 3 Wochen ist vieles davon einfach nicht realisierbar.


Kein Wunder, dass ein Konzept, dass bis vor einigen Jahren nur bei Lehren oder Beamten bekannt war, im Zuge von „New Work“ immer mehr an Bedeutung gewinnt: Das Sabbatical - früher auch Sabbatjahr bekannt. Wobei ein Sabbatical natürlich auch kürzer als ein Jahr sein kann.

Das Konzept des Sabbaticals ist dabei recht einfach: Ein Mitarbeiter kann sich entweder unbezahlt freistellen lassen (bei Freistellungen über 4 Wochen ist zu beachten, dass er die Kosten für die Sozialversicherung zu übernehmen hat), oder er verzichtet auf einen Teil seines Gehalts um dann bezahlt und sozialversichert einen längeren Zeitraum frei zu haben.

 

Was macht das Sabbatical für Arbeitgeber attraktiv?

 

Dass ein Sabbatical für einen Arbeitnehmer attraktiv ist, steht außer Frage. Schließlich geht es hier um seine persönlichen oder privaten Themen. Was hat aber ein Arbeitgeber also davon? Auf den ersten Blick ergibt sich erst einmal ein enormer Aufwand für den Arbeitgeber: Es müssen Übergaben und Vertretungen definiert und der Mitarbeiter nach dem Sabbatical wieder eingegliedert werden. Dazu kommt der buchhalterische Aufwand für die Umsetzung des Sabbaticals Modells.

Trotzdem lohnt es sich den Angestellten dabei zu unterstützen. Losgelöst aus ihren (Arbeits-)Alltag und Routinen erkennen die Arbeitnehmer, was Ihnen wirklich wichtig ist und was nicht. Fragen, die sie sich vielleicht schon jahrelang stellen, werden so meist nebenbei beantwortet. Wünsche ich mir eine Veränderung? Vermisse ich meine Kollegen und meinen Job?

Durch die gesammelten Erlebnisse und Erfahrungen bekommen Sie oft eine ganz neue Perspektive, werden vielleicht sogar offener und toleranter. Das wiederum wirkt sich natürlich auch auf die zukünftige Karriereplanung der Mitarbeiter aus. Sie wissen genauer welchen Weg sie beruflich einschlagen wollen und ob sie bereits auf diesem Weg sind.

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Klarheit ob man zusammen passt

 

Es kann also sein, dass Mitarbeiter nach einem Sabbatical ihren Job deutlich fokussierter angehen und sich eigene Ziele setzen, die sie erreichen wollen. Natürlich kann es aber genauso gut sein, dass sie merken, dass der bisherige Job gar nicht das ist, was sie wollen - sich neu orientieren wollen und kündigen. Auch das ist dann im Sinne eines guten Arbeitgebers. Denn nur wenn die Ziele der Mitarbeiter sich mit den Unternehmenszielen decken, ergeben sich langfristige Synergieeffekte und Erfolge für beide Seiten. Ist das nicht der Fall ist es um so wertvoller, dies so schnell wie möglich zu erkennen. Hier wirkt ein Sabbatical wie ein Brennglas: Der Prozess wird beschleunigt und beide Seite erhalten schnell Klarheit darüber, ob es langfristig passt.

 
 

EpicWork Jobfeatures

Die unterschiedlichen Sabbatical Modelle haben wir in unserem Jobfeature Video zum Thema Sabbatical einmal zusammen gefasst: