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6 Tipps zum Umgang mit schwierigen Teamkonstellationen und wie man verhindern kann, dass solche entstehen

 

6 Tipps zum Umgang mit schwierigen Teamkonstellationen und wie man verhindern kann, dass solche entstehen

 

Jeder hatte wohl schon einmal mit „schwierigen“ Kollegen zu tun, oder hat in einem Team gearbeitet, in dem nichts so richtig harmonisch zuging. Jedes Team ist anders- und was in dem einen gut funktioniert, muss in dem anderen noch lange nicht funktionieren. Es kann also durchaus mal zu kurzfristigen Unstimmigkeiten kommen. Im besten Fall werden daraus keine langfristigen Probleme. 

 

Als Unternehmer möchte man ein funktionierendes Team, das sehr gute Leistung durch hohe Motivation erbringt. Bevor wir also darüber reden, wie man mit „schwierigen“ Kollegen umgehen kann, hier zwei wichtige Tipps wie man dafür sorgen kann, dass der Bewerber gut mit dem bestehenden Team harmoniert: 

 

1. Im Bewerbungsprozess nicht nur auf das Fachliche achten

 

Mitarbeiter müssen auch von der menschlichen Seite ins Unternehmen passen. Daher ist es sinnvoll, schon im Bewerbungsprozess nach den „richtigen“ Mitarbeitern Ausschau zu halten und nicht nur auf die fachliche Kompetenz zu schauen. Es geht darum, herauszufinden welche Ziele, Leidenschaften und Werte die Bewerber verfolgen. Um für beide Seiten Überraschungen und Probleme auszuschließen, sollte auf der Karriere-Seite gezeigt werden was sie beim Unternehmen erwartet: Was ist die Mission des Unternehmens? Was die Ziele und Werte? Warum nicht einfach ganz klar formulieren, wen man als Bewerber sucht und wen nicht? Und genau diese Werte sollten dann im Vorstellungsgespräch abgeklopft werden.

 

Auch bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter sollte man nicht nur an die fachlichen Themen denken. Hier hilft ein Onboarding-Prozess, der die neuen Kollegen dazu animiert sich mit den Werten des Unternehmens und den eigenen Werten auseinander zu setzen. Denkbar wären Onboarding-Aufgaben die das Ziel haben, sich selbst und das restliche Team kennenzulernen. Ein Beispiel wäre, dass man über seine Interessen und Leidenschaften berichtet und auch andere Kollegen dazu interviewt. Dies fördert auch wieder den Teamgeist und den Zusammenhalt und verhindert eine „Gruppenbildung“ innerhalb des Teams.

 

2.  Das Team bei Personalentscheidungen mitreden lassen

 

Nicht der Personalleiter oder der Abteilungsleiter muss mit dem neuen Bewerber zusammen arbeiten, sondern das gesamte Team. Daher ist es wichtig, dass auch das gesamte Team in die Personalentscheidung einbezogen wird und zum Beispiel den Bewerber vorab einmal kennen lernen kann, um anschließend offen Feedback geben zu können. 

 

Dennoch kann es passieren, dass die Mitarbeiter im Team dann doch nicht so gut harmonieren und die Zusammenarbeit erschwert ist. Den Kontakt untereinander komplett zu vermeiden ist jedoch, im Kontext der Arbeit, nicht möglich und alles andere als zielführend. Aus diesem Grund sind hier einige hilfreiche Tipps, um weiterhin die Leistung als Team erbringen zu können: 

 

3. Den Kontakt reduzieren

 

Grundsätzlich ist es sinnvoll, den Kontakt zu einem schwierigen Kollegen so zu reduzieren, dass ein Austausch über fachliche Themen jedoch jederzeit möglich bleibt. Verzichtet man auf private Gespräche, minimiert dies die Angriffsfläche und weitere Streitigkeiten können weitestgehend vermieden werden. An dieser Stelle sollte aber Kontaktreduzierung nicht mit Ignoranz verwechselt werden, eine angemessene Kommunikation miteinander sollte zu jeder Zeit gewährleistet sein. 

 

4. Auf Lästereien verzichten

 

Wenn man persönlich durch eine Situation mit dem Kollegen genervt ist, neigt man dazu sich bei anderen Kollegen darüber auszulassen. Allerdings macht genau das die Situation viel schlimmer und sollte deshalb auch unterlassen werden. Die Fronten im Team verhärten sich dadurch unnötigerweise und eine Zusammenarbeit ist stark erschwert. 

 

5. Das Gespräch suchen

 

Ein persönliches Gespräch ist immer gut um Dinge aus der Welt zu schaffen und den ersten Schritt für eine bessere Zusammenarbeit zu gehen. Dabei ist es wichtig, dass offen und ehrlich angesprochen wird was genau die Zusammenarbeit behindert. Es sollten dabei keine Anschuldigungen und Vorwürfe formuliert werden, auch dies wird nur die Fronten verhärten und nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Manchmal ist es sinnvoll, sich in die Perspektive des Kollegen hineinzuversetzen. Warum handelt dieser so, wie er handelt? Gibt es bestimmte Gründe dafür? Kann er in irgendetwas unterstützt werden? Es ist hilfreich gemeinsam an einer passenden Lösung für beide Seiten zu arbeiten.

 

6. Den Vorgesetzten informieren

 

Sollte ein persönliches Gespräch mit dem Kollegen nicht helfen, ist es wichtig und richtig, dass der Vorgesetzte auf die Situation angesprochen wird. Auch hier ist es entscheidend, dass die Ansprache nicht wie ein Vorwurf klingt. Wichtig ist, dass das Problem möglichst offen und neutral angesprochen wird und Lösungsansätze oder Ideen, die das Team oder das gesamte Unternehmen betreffen, gegenseitig kommuniziert werden.

 

Über EpicWork:

 

Die EpicWork AG hat sich voll dem Thema Arbeitgeberattraktivität verschrieben. Im Gegensatz zu konventionellen Beratungsunternehmen basiert unser Ansatz auch auf Softwaretools und der Umsetzung von Maßnahmen. Nur so werden aus guten Ideen auch erfolgreiche Ergebnisse. Wir unterstützen Unternehmen auf dem Weg zum Spitzenarbeitgeber durch Analyse, Beratung und Umsetzung in den Bereichen Unternehmenskultur, Arbeitgebermarke und Führungskultur.