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Diese 5 Dinge machen als Arbeitgeber den Unterschied!

 

Diese 5 Dinge machen als Arbeitgeber den Unterschied!

 

Anders sein- aber bitte positiv! Wer neue Mitarbeiter für sein Unternehmen gewinnen und dauerhaft halten möchte, muss Ihnen etwas bieten um zu begeistern und aus der Masse herauszustechen. Gratis Kaffee, ein Obstkorb und ein gutes Gehalt reichen längst nicht mehr aus, um dem Titel attraktiver Arbeitgeber gerecht zu werden.

Viele Unternehmen, besonders Start-ups, werden immer kreativer um ihren Mitarbeitern eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu ermöglichen und eine positive Unternehmenskultur zu etablieren. Dabei gibt es oft nicht „die eine Sache“, die den Unterschied macht, sondern das große Ganze und die vielen kleinen Dinge! Das Umsetzen von kleinsten Ideen sorgt oftmals für viel mehr Zufriedenheit und Wohlgefühl als beispielsweise ein einziger großer Teamurlaub auf Mallorca. Die Erklärung ist ganz einfach: Durch eine Vielzahl von einzelnen kleinen Veränderungen und Wertschätzungen werden mehr Kollegen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen abgeholt als mit einer großen Sache, die vielleicht gar nicht alle Kollegen anspricht.

Das machen die besten Arbeitgeber Deutschlands anders:

 

1. Passende Mitarbeiter einstellen und einarbeiten  

Damit sich eine positive Unternehmenskultur entwickeln kann, ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter an Bord sind und sich mit dieser identifizieren können. Sie müssen also ins Unternehmen passen. Sinnvoll ist es, schon im Bewerbungsprozess nach den „richtigen“ Mitarbeitern Ausschau zu halten und nicht nur auf die fachliche Kompetenz zu schauen. Es geht darum herauszufinden, welche Ziele, Leidenschaften und Werte die Bewerber verfolgen. Um für beide Seiten Überraschungen und Probleme auszuschließen sollte auf der Karriere-Seite gezeigt werden, was sie beim Unternehmen erwartet: Was ist die Mission des Unternehmens? Was die Ziele und die Werte? Warum nicht einfach ganz klar formulieren, wen man als Bewerber sucht – und wen nicht. So kann ein potenzieller Bewerber schon vor der ersten Kontaktaufnahme abschätzen, ob man zusammen passt oder eben nicht.

Auch bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter sollte man nicht nur an die fachlichen Themen denken. Hier hilft ein Onboarding-Prozess der die neuen Kollegen dazu animiert, sich mit den Werten des Unternehmens und den eigenen Werten auseinander zu setzen. Denkbar wären Onboarding-Aufgaben, die das Ziel haben, sich selbst und das restliche Team kennenzulernen. Ein Beispiel wäre, dass man über seine Interessen und Leidenschaften berichtet und auch andere Kollegen dazu interviewt. Dies fördert auch wieder den Teamgeist und den Zusammenhalt.

2. Unkomplizierte Weiterbildungen  

Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielen Beschäftigten und Bewerbern sehr wichtig. Die meisten Menschen sind von Natur aus wissbegierig und möchten sich weiterentwickeln, beruflich wie persönlich. Weiterbildungen in Form von Kursen und Seminaren können das Unternehmen jedoch schnell einige tausend Euro kosten. Hinzu kommt, dass die Mitarbeiter in dieser Zeit zusätzlich noch im Unternehmen fehlen.

Es gibt jedoch auch eine deutlich günstigere Möglichkeit: Bücher und Podcasts. In einigen Unternehmen haben Mitarbeiter die Möglichkeit, sich Bücher auf Firmenkosten zu bestellen. Einzige Bedingung: das Thema des Buchs muss mit dem Job zu tun haben oder das Mindset formen.

Diesen Gedanken kann man natürlich auch noch weiter ausbauen und im Unternehmen eine kleine Buchecke aufbauen, wo sich die Kollegen jederzeit die gewünschten Bücher ausleihen können. Gleiches gilt für Podcasts: Hier kann im Intranet eine Datenbank mit spannenden und Relevanten Podcastfolgen aufgebaut werden.

3. Auch die kleinen Erfolge feiern & Leistungen anerkennen  

Lob und Anerkennung sind wichtig! Für jeden von uns! Daher sollten Erfolge von einzelnen Kollegen und auch Teams gefeiert werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

So kann das Unternehmen einem erfolgreichen Team einen Teamabend spendieren. Dies fördert gleichzeitig auch den Team-Spirit und das WIR-Gefühl. Einzelleistungen können mit einer Art „Wanderpokal“ geehrt werden. Hier wird eine Trophäe immer an den Mitarbeiter gegeben, der gerade besonders gute Leistungen erbracht hat. Auch eine große Glocke an der Wand, welche geläutet wird, wenn der nächste Deal eingefahren wurde, bietet dem jeweiligen Mitarbeiter seine Bühne.

Neben diesen eher spielerischen Ansätzen ist und bleibt es aber wichtig, dass die Führungskraft und auch die Geschäftsleitung gute Leistungen wahrnimmt und die entsprechenden Personen darauf auch lobend anspricht.

4. Rückzugsorte schaffen  

Gerade, wenn sich viele Mitarbeiter ein offenes Büro teilen, ist es wichtig Ruhezonen und Rückzugsorte für die Mitarbeiter zu schaffen. Diese Zonen können dann für Stillarbeit, oder auch einfach für einen kleinen Power-nap genutzt werden. Gute, erholsame Pausen sind wichtig um im Anschluss wieder voll durchstarten zu können. Dafür muss man nicht sofort eine größere Bürofläche anmieten. Der vorhandene Meetingraum kann durch Pflanzen, beruhigende Wanddeko, gemütliche Beleuchtung, einem Teppich und bequeme Sitzgelegenheiten von einem sterilen Raum in einen gemütliche Rückzugsecke verwandelt werden.  

5. Kreativ werden, voneinander lernen und Ideen äußern  

In jedem Einzelnen brodeln Ideen, Vorschläge und Wünsche, die extrem Wertvoll sind, um als Unternehmen zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Nur leider finden diese viel zu selten Gehör. Warum führen Sie nicht regelmäßig sogenanntes Barcamps durch! Die Idee: Jeder darf eigene Themen mitbringen und vorstellen. Aus einer gewissen Anzahl an Themen wird dann eine Agenda gebastelt und jeder kann sich aussuchen, zu welchem Thema er sich einbringen möchte. Auf diese Weise entsteht ein wahres Gefühl der Gemeinschaft und vor allem - jeder fühlt sich gehört und kann Teil des Großen & Ganzen sein.

6. Unterstützen Sie Familien  

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie war schon immer ein wichtiges Thema. Berufstätige Eltern haben Anfang des Jahres eine echte Zerreißprobe erlebt. Aber nicht nur Familien mit Kindern hatten eine enorme Doppelbelastung zu stemmen. Auch Arbeitnehmer, die beispielsweise zum Höhepunkt der Corona-Krise für kranke Familienmitglieder einkaufen gehen mussten, waren einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt.

Daher ist es als Unternehmen in der jetzigen Zeit besonders wichtig, Familien zu unterstützen. Die Möglichkeit des Home-Office, flexible Arbeitszeiteinteilung (im vorgesehenen Rahmen) oder Eltern-Kind Büros sind an dieser Stelle eine große Entlastung. Wie genau man diese und noch weitere Themen umsetzen kann, haben wir in einem weiteren Blogartikel für euch zusammen gestellt: https://www.epicwork.de/wissen/wie-unternehmen-familien-besser-unterstutzen-konnen/ 

Über EpicWork:  

Die EpicWork AG hat sich voll dem Thema Arbeitgeberattraktivität verschrieben. Im Gegensatz zu konventionellen Beratungsunternehmen basiert unser Ansatz auch auf Softwaretools und der Umsetzung von Maßnahmen. Nur so werden aus guten Ideen auch erfolgreiche Ergebnisse. Wir unterstützen Unternehmen auf dem Weg zum Spitzenarbeitgeber durch Analyse, Beratung und Umsetzung in den Bereichen Unternehmenskultur, Arbeitgebermarke und Führungskultur.