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6 Tipps für die richtige Mitarbeiterbefragung

 

6 Tipps für die richtige Mitarbeiterbefragung

 

Offenes und wertschätzendes Feedback ist eine wesentliche Säule einer guten Unternehmenskultur. Nur wenn die Mitarbeiter den Eindruck haben, dass sie Themen und Probleme offen und ehrlich ansprechen können und auch wirklich gehört werden, kann ein gesundes Betriebsklima und ein Vertrauensverhältnis zwischen den Arbeitnehmern und den Führungskräften entstehen. 

Eine Möglichkeit, eine offene Feedbackkultur im Unternehmen zu etablieren, können Mitarbeiterbefragungen sein. Damit eine solche Befragung aber auch angenommen wird und sinnvolle Ergebnisse liefert, gilt es einige wichtige Dinge zu beachten. 

 

1. Anonymität sicherstellen & externes Tool nutzen

Einer der wesentlichsten Punkte, um offene und absolut ehrliche Antworten zu erhalten, ist die Anonymität. Jeder muss sich zu 100% sicher sein können, dass die gegeben Antworten nicht negativ auf ihn zurückfallen. Diesen Grad der Anonymität kann man nur durch ein externes Software-Tool auf Cloudbasis erreichen. Nur wenn klar ist, dass die Daten nicht auf den Servern des eigenen Unternehmens liegen und der Dienstleister für diese Umfrage vertrauensvoll ist, wird man ungeschöntes Feedback von den Mitarbeitern erhalten.

2. Das Ziel der Umfrage definieren und die richtigen Fragen stellen

Wichtig ist, dass von Anfang an klar ist, was das Ziel der Umfrage ist. Geht es darum, die aktuelle Stimmung im Unternehmen herauszufinden oder darum, die Meinung zu bestimmten Themen oder anstehenden Entscheidungen abzufragen. Entscheidend ist auch, WIE gefragt wird. So macht es schon einen Unterschied, ob die Frage „Sind Sie auch der Meinung, dass…“, oder „Wie bewerten Sie…“ lautet. Gerade wenn es um die Stimmung im Unternehmen geht, empfiehlt es sich ggf. Unterstützung von Experten für die richtige Fragestellung einzuholen.

3. Die Befragung kurz halten

Um eine hohe Akzeptanz und somit eine hohe Teilnahmequote zu erreichen, sollten Befragungen für die Mitarbeiter schnell und einfach gehen. Ideal ist es nur wenige Fragen zu stellen (5-9 haben sich in der Praxis bewährt) und in erster Linie auf Fragen zu setzen die man per Antwortauswahl beantworten kann. Freitextfragen sollten nur sehr dosiert verwendet werden, da sie einen höheren Aufwand für die Mitarbeiter bedeuten und das Risiko höher ist, dass die Anonymität verloren geht. Außerdem sind Freitextantworten nicht automatisiert auswertbar, sodass der Aufwand in der Nachbearbeitung deutlich höher ist.

4. Regelmäßigkeit 

Gerade wenn es um das Ermitteln der Stimmung im Unternehmen geht, ist es sinnvoll auf regelmäßige Mitarbeiterbefragungen zu setzen. Dies sorgt für Routine und zeigt jedem Einzelnen, dass das Thema Zufriedenheit wirklich ernst genommen wird. Außerdem können durch regelmäßige Umfragen Veränderungen in der Stimmung und bei der Unternehmenskultur frühzeitig wahrgenommen werden. So lassen sich erzielte Erfolge bei der Verbesserung der Unternehmenskultur sichtbar messen und dies widerum motiviert umso mehr zum Vorantreiben einzelner Maßnahmen. 

5. Ergebnisse transparent machen und zeigen das dieses ernst genommen wird

Die Ergebnisse der Umfragen sollten allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig ist es wichtig, transparent zu machen, welche Schlüsse gezogen und welche Veränderungen aus den durchgeführten Umfragen resultieren. Nur wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihr Feedback ernst genommen wird und sie damit auch etwas bewirken, sind sie bereit regelmäßig und offen ihre Meinung einzubringen. 

6. Unterscheidung zwischen Mitarbeitern und Führungskräften

Auch bei einer anonymen Umfrage kann es sinnvoll sein, eine Unterscheidungsmöglichkeit von Angestellten und Führungskräften einzubauen. So wird schnell offensichtlich, wenn Führungskräfte und Angestellte eine andere Meinung oder Auffassung zu bestimmten Positionen haben. Gerade bei Themen wie Unternehmenskultur und Führungsstil gibt es hier oft unterschiedliche Standpunkte.

Unterstützung bei Mitarbeiterbefragungen:

Wir bei EpicWork haben mit EpicWork Pulse ein durchdachtes, professionelles Tool entwickelt, um Unternehmen in nur wenigen Minuten eine professionelle Umfrage zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden in einem Audit zur Verfügung gestellt und mit früheren Umfrageergebnissen verglichen. So wird permanent die Zufriedenheit der Mitarbeiter und der Puls des gesamten Unternehmens gemessen. Bei Fragen dazu sprecht uns sehr gerne an.

Über EpicWork:

Die EpicWork AG hat sich voll dem Thema Arbeitgeberattraktivität verschrieben. Im Gegensatz zu konventionellen Beratungsunternehmen basiert unser Ansatz auch auf Softwaretools und der Umsetzung von Maßnahmen. Nur so werden aus guten Ideen auch erfolgreiche Ergebnisse. Wir unterstützen Unternehmen auf dem Weg zum Spitzenarbeitgeber durch Analyse, Beratung und Umsetzung in den Bereichen Unternehmenskultur, Arbeitgebermarke und Führungskultur.