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4 Tipps zur Führung von Teams aus dem Homeoffice

 

4 Tipps zur Führung von Teams aus dem Homeoffice

 

Seit Anfang März steht bei vielen von uns nicht nur das Privatleben Kopf. Auch im beruflichen Alltag ist für viele von uns alles ganz verrückt und irgendwie anders. Man ist seltener im Büro und sehr oft im Homeoffice. Die aktuelle Lage und der gerade erst verhängte „Soft-Lockdown“ zeugt davon, dass das Arbeiten im Home-Office ein Thema sein wird, dass uns noch lange begleiten wird. Wahrscheinlich auch noch deutlich über Corona hinaus.

 

Nun heißt es besonders auch für Führungskräfte umdenken, um ein Team auch virtuell zusammenzuhalten.

 

Die 4 folgende Tipps und Anregungen helfen dabei:

 

1. Struktur für Arbeitszeiten & Pausen geben  

Dass es Mitarbeiter im Homeoffice gerne etwas gemütlich angehen lassen, ist ein hartnäckiges Vorurteil.  Sehr beliebt ist die Vorstellung, dass die Kollegen erst ab 10 Uhr am PC sitzen - natürlich im Schlafanzug - und um 15:00 Uhr dann noch schnell den Friseurtermin erledigen. Dies ist vielleicht in einigen Einzelfällen Realität aber Studien haben gezeigt, dass gegenteilige der Fall ist.

Die Gefahr ist groß, dass sich Kollegen im Homeoffice auf Dauer verausgaben, weil sie es nicht schaffen eine gute Tagesstruktur zu etablieren. Die Mittagspause wird schnell mal durchgearbeitet und auch die kleinen Pausen und der Austausch an der Kaffeemaschine fallen weg. Außerdem neigen viele Menschen dazu eher mehr als weniger im Home-Office zu arbeiten, um ihren Chef bei dem eingeräumten Vertrauensvorschusses des Home-Office nicht zu enttäuschen.

Daher ist es als Führungskraft wichtig, darauf zu achten, dass die Mitarbeiter auch im Homeoffice eine Vorstellung von einem geregelten Arbeitstag bekommen. So sollte man darüber sprechen, wann der Arbeitstag startet und endet und sich vielleicht auch gemeinsame Pausenaktivitäten - wie ein gemeinsames Essen vor der Webcam - überlegen. Dies fördert den Austausch und hilft den Kollegen gleichzeitig dabei regelmäßige kreative Pausen zu machen.

 

2. Mikromanagement vermeiden  

Einige Führungskräfte neigen in der jetzigen Situation zu einem Mikromanagement, da sie das Gefühl haben, ohne die physische Präsenz keinen Überblick mehr zu haben, wer gerade woran arbeitet. So werden dann permanent Statusupdate angefragt und überflüssige Kontrollabläufe etabliert.

Deutlich sinnvoller ist es jedoch eine Transparenz für alle zu schaffen - hier können cloudbasierte Softwaretools eine sinnvolle Erleichterung bieten - um den Mitarbeitern auch bei der Remote-Arbeit weiterhin Eigenverantwortung zu übertragen.

 

 3. Die Mission und Vision im Blick behalten und Feedback geben  

Im Homeoffice kann es schwer sein die Unternehmenskultur und das WIR-Gefühl weiterhin zu leben. Denn das Unternehmen ist einfach nicht mehr so präsent. Im Büro wird man viel öfter durch die Büroausstattung mit der Unternehmens-CI und der Vision konfrontiert als zu Hause. Und natürlich ist der Austausch mit Kollegen stark reduziert. Daher ist es für die Führungskräfte sehr wichtig immer wieder über die Mission und die Vision des Unternehmens zu informieren und auch konkret Feedback zu geben:

Woran arbeitet das Team aktuell? Wofür ist das wichtig? Was wurde schon erreicht? Was ist das Ziel? Was haben Kunden oder Geschäftsleitung gesagt?

Gerade jetzt sind auch Einzelgespräche zwischen Teamleitern und den Mitarbeitern wichtig. Nicht wenige Kollegen sind vor große Herausforderungen gestellt und mit Ängsten konfrontiert. Von akuten Problemen bei der Kinderbetreuung bis hin zu finanziellen Sorgen durch Kurzarbeit: Hier ist es als Führungskraft aktuell besonders wichtig den Kontakt zu den einzelnen Kollegen zu halten und für sie da zu sein, um so das WIR-Gefühl zu stärken: Niemand ist allein mit seinen Themen.

 

4. Teambuilding  

Gerade wenn sich die Kollegen nur noch selten persönlich sehen ist Teambuilding wichtiger denn je. Wie Teambuilding auch „auf Abstand“ sehr gut funktionieren kann, haben wir in diesem Blogartikel dargestellt: https://www.epicwork.de/wissen/teambuilding/

 

Über EpicWork:

Die EpicWork AG hat sich voll dem Thema Arbeitgeberattraktivität verschrieben. Im Gegensatz zu konventionellen Beratungsunternehmen basiert unser Ansatz auch auf Softwaretools und der Umsetzung von Maßnahmen. Nur so werden aus guten Ideen auch erfolgreiche Ergebnisse. Wir unterstützen Unternehmen auf dem Weg zum Spitzenarbeitgeber durch Analyse, Beratung und Umsetzung in den Bereichen Unternehmenskultur, Arbeitgebermarke und Führungskultur. Besuchen Sie uns gern auf unserer Internetseite www.EpicWork.de